Garten-Strohblumen Samen – farbenfrohe Schnitt- und Trockenblumen selbst anbauen

Garten-Strohblumen gehören zu den ausdrucksstärksten Sommerblumen für sonnige Beete und farbenfrohe Sträuße. Ihre festen, papierartig raschelnden Blütenköpfe leuchten je nach Sorte in Gelb, Orange, Rot, Rosa, Violett oder Weiß und behalten ihre Form und Farbe auch nach dem Trocknen erstaunlich lange.

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Die australische Garten-Strohblume Xerochrysum bracteatum ist eine unkomplizierte, meist einjährig kultivierte Sommerblume mit langer Blütezeit. Von kompakten Sorten für Pflanzgefäße bis zu hohen Schnittblumensorten bietet sie zahlreiche Möglichkeiten für Beet, Balkon und Floristik. Besonders an warmen, sonnigen Standorten entwickelt sie kräftige Pflanzen und viele haltbare Blüten.

Botanisch betrachtet bestehen die auffälligen „Blütenblätter“ aus festen, papierartigen Hüllblättern. Sie umgeben zahlreiche kleine Röhrenblüten im Inneren des Blütenkopfes und sind der Grund dafür, dass Garten-Strohblumen beim Trocknen ihre typische Form behalten. Wer Garten-Strohblumen aus Samen zieht, kann sich deshalb nicht nur über eine lange Sommerblüte freuen, sondern auch Blüten für Trockensträuße, Kränze und florale Dekorationen ernten.

Garten-Strohblumen Samen für Beet, Schnitt und Trockensträuße



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Garten-Strohblumen aussäen und erfolgreich kultivieren

Garten-Strohblumen lassen sich unkompliziert aus Samen ziehen. Für eine frühe Blüte empfiehlt sich die Vorkultur ab März bis April. Die feinen Samen werden auf feuchte Anzuchterde gestreut, leicht angedrückt und nur sehr dünn mit Substrat bedeckt. Ein warmer und vor allem heller Standort ist wichtig, damit sich kräftige, kompakte Jungpflanzen entwickeln.

Nach den letzten Frösten können die vorgezogenen Pflanzen ins Freiland gesetzt werden. Eine Direktsaat ist je nach Witterung ab Mitte April bis Mai möglich. Der Standort sollte vollsonnig, warm und möglichst geschützt sein. Garten-Strohblumen bevorzugen einen lockeren, mäßig nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden. Staunässe vertragen sie nicht, sommerliche Trockenphasen dagegen meist recht gut.

Verblühte Blütenköpfe sollten regelmäßig entfernt werden. Das fördert die Bildung neuer Knospen und verlängert die Blütezeit häufig bis in den Herbst. Eine zurückhaltende Düngung reicht in der Regel aus. Zu viel Stickstoff führt zu weichen, instabilen Pflanzen und kann die Qualität der Blüten für Schnitt und Trocknung mindern.

Wann werden Garten-Strohblumen für Trockensträuße geschnitten?

Für Trockensträuße werden die Blüten am besten geerntet, wenn sie noch nicht vollständig geöffnet sind. Öffnet sich die Mitte bereits deutlich, können sich die Blüten beim Trocknen weiter ausbreiten und später leichter auseinanderfallen.

Die Stängel werden möglichst an einem trockenen Tag geschnitten, gebündelt und kopfüber an einem luftigen, schattigen und trockenen Ort aufgehängt. Direkte Sonne sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst lange erhalten bleiben. Nach dem vollständigen Trocknen eignen sich die festen Blüten für Sträuße, Kränze und dekorative Arrangements.

Garten-Strohblumen verbinden damit zwei Eigenschaften, die nur wenige Sommerblumen bieten: Sie bringen über viele Wochen Farbe ins Beet und bewahren einen Teil ihrer sommerlichen Wirkung noch lange nach der Gartensaison.