Schmuckkörbchen – luftige Sommerblume mit langer Blütezeit

Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) sind unkomplizierte, einjährige Sommerblumen mit feinem, fiedrigem Laub und einer besonders leichten, luftigen Wirkung. Ihre zahlreichen Blüten in Weiß, Rosa, Pink oder Purpur erscheinen über viele Wochen hinweg und machen sie zu einer idealen Wahl für bunte Sommerbeete, Naturgärten und lockere Pflanzungen.

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Schmuckkörbchen bevorzugen sonnige Standorte und gut durchlässige, eher leichte Böden. Sie gedeihen auch auf mageren Flächen zuverlässig und reagieren empfindlicher auf Staunässe als auf Trockenheit. Besonders gut passen sie in naturnahe Beete, Bauerngärten oder als lockere Begleitpflanzen zwischen Stauden und Gräsern.

Die Pflanzen wachsen buschig bis aufrecht und erreichen je nach Sorte Wuchshöhen von etwa 60 bis 120 cm. Durch regelmäßiges Entfernen verblühter Blüten lässt sich die Blütezeit bis in den Herbst hinein verlängern. Viele Sorten eignen sich zudem gut als Schnittblumen.

Schmuckkörbchen lassen sich direkt ins Freiland aussäen und erhalten sich an geeigneten Standorten häufig durch Selbstaussaat. So entstehen jedes Jahr neue, natürlich wirkende Blütenflächen mit minimalem Pflegeaufwand.

Die Pflanze ist ideal für alle, die einen leichten, ungezwungenen Sommerflor mit langer Blütezeit schätzen.


Aussaat von Schmuckkörbchen

Schmuckkörbchen sind Warmkeimer und werden direkt ins Freiland ausgesät, sobald keine Frostgefahr mehr besteht. Die Aussaat erfolgt ab Mitte April bis Mai. Alternativ ist eine Vorzucht ab Februar oder März möglich, um eine frühere Blüte zu erzielen.

Die Samen werden breitwürfig ausgesät oder in Reihen abgelegt, dünn mit Erde oder Sand bedeckt und leicht angedrückt. Die Keimung erfolgt bei Temperaturen zwischen etwa 18 und 25 °C innerhalb von sieben bis vierzehn Tagen. Während der Keimphase sollte das Substrat gleichmäßig feucht gehalten werden, da die Samen nur einmal quellen.

Nach dem Auflaufen werden die Pflanzen auf einen Abstand von etwa 25 bis 30 cm vereinzelt. Nach der Etablierung sind Schmuckkörbchen trockenheitsverträglich und pflegeleicht.


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Wissenswertes zu Schmuckkörbchen

Schmuckkörbchen stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und sind für ihren schnellen Wuchs und ihre ausdauernde Blüte bekannt. Sie werden regelmäßig von Bienen und Schmetterlingen besucht und tragen zur Belebung sommerlicher Gärten bei.

Durch ihr feines Laub und die offene Blütenform wirken sie besonders harmonisch in Kombination mit kräftiger wachsenden Sommerblumen oder Ziergräsern. Hohe Sorten können bei windigen Standorten eine leichte Stütze benötigen.

Schmuckkörbchen gelten als ausgesprochen schneckenunempfindlich und eignen sich daher auch für Gärten, in denen andere Sommerblumen Probleme bereiten.


Wissenswertes zu den Samen der Schmuckkörbchen

Die Samen der Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) sind schmal, spindelförmig und dunkel gefärbt. Sie sind Lichtkeimer und besitzen eine empfindliche Samenschale. Während der Keimphase dürfen sie nicht austrocknen, da sie nach dem Quellen ihre Keimfähigkeit verlieren können.

Schmuckkörbchen sind im Deutschen unter mehreren Namen bekannt. Neben der gebräuchlichen Bezeichnung Schmuckkörbchen werden sie häufig auch Cosmea oder Kosmee genannt. Diese Namen leiten sich vom botanischen Gattungsnamen Cosmos ab und werden im gärtnerischen Handel gleichwertig verwendet.

Gemeint ist dabei stets die Art Cosmos bipinnatus. Andere Cosmos-Arten wie die Schwefelkosmee unterscheiden sich in Wuchs und Blütenfarbe und werden gesondert geführt.

Schmuckkörbchen-Samen sind für ihre starke Selbstaussaat bekannt. Sie fallen bevorzugt in der Nähe der Mutterpflanze aus und keimen besonders gut nach Bodenstörungen wie Hacken oder Lockern. Bei kühler, trockener und dunkler Lagerung bleiben die Samen etwa zwei bis drei Jahre keimfähig.