Kalifornischer Goldmohn – leuchtende Blüten für sonnige, trockene Gärten

Der Kalifornische Goldmohn (Eschscholzia californica) ist eine einjährige Sommerblume für sonnige, trockene Standorte. Mit seinem fein gefiederten, blaugrünen Laub und den großen, schalenförmigen Blüten bringt er Leichtigkeit und Farbe in Beete, Kiesflächen und naturnahe Gärten. Die Blüten öffnen sich nur bei Sonnenschein – ein charakteristisches Merkmal, das ihm auch den Beinamen „Schlafmützchen“ eingebracht hat.

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Goldmohn bevorzugt vollsonnige, warme Lagen und kommt mit mageren, gut durchlässigen Böden bestens zurecht. Staunässe und starke Düngung verträgt er nicht. Damit eignet er sich ideal für trockene Beete, Steingärten, Böschungen oder mediterran anmutende Pflanzungen, etwa in Kombination mit Lavendel, Thymian oder Salbei.

Die Aussaat erfolgt direkt ins Freiland, entweder im Frühjahr oder im Herbst. Die feinen Samen werden etwa 0,5–1 cm tief ausgesät und nur leicht bedeckt. Goldmohn bildet eine tiefe Pfahlwurzel und sollte daher nicht verpflanzt werden. Einmal etabliert, benötigt er kaum Pflege und kommt auch längere Trockenperioden gut zurecht.

Neben dem klassischen Goldorange gibt es zahlreiche Sorten in Cremeweiß, Gelb, Rot oder zweifarbigen Varianten. Diese Vielfalt macht den Kalifornischen Goldmohn besonders attraktiv für flächige Pflanzungen und lockere, natürliche Gartenbilder. Durch Selbstaussaat kann er sich an geeigneten Standorten über Jahre hinweg erhalten.

Als ökologische Bereicherung ist Goldmohn eine wertvolle Nektarquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Gleichzeitig gilt er als ausgesprochen genügsam und ist damit eine gute Wahl für pflegearme, klimaangepasste Gärten. In manchen Regionen kann er sich stark aussäen – im Garten lässt sich dies jedoch leicht steuern.

Der Kalifornische Goldmohn verbindet Zierwert, Anpassungsfähigkeit und einen eigenständigen Charakter. Er eignet sich für alle, die sonnige Flächen bewusst nutzen und mit wenig Aufwand lebendige, natürliche Blühbilder schaffen möchten.


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Aussaat von Kalifornischem Goldmohn

Kalifornischer Goldmohn wird direkt ins Freiland gesät, da er empfindlich auf Umpflanzen reagiert. Die Aussaat kann im Frühjahr oder im Herbst erfolgen. Die feinen Samen werden etwa 0,5–1 cm tief ausgesät und nur leicht mit Erde bedeckt. Ein sonniger Standort mit lockerem, gut durchlässigem Boden ist entscheidend für eine erfolgreiche Keimung.

Nach dem Auflaufen sollten die Pflanzen bei Bedarf vereinzelt werden. Goldmohn benötigt weder Dünger noch regelmäßige Wassergaben und entwickelt sich auf mageren Böden besonders zuverlässig. Einmal etabliert, ist er ausgesprochen pflegeleicht.


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Wissenswertes zu Kalifornischem Goldmohn

Die Samen des Kalifornischen Goldmohns sind bemerkenswert langlebig. Unter günstigen Bedingungen können sie über viele Jahre im Boden keimfähig bleiben und bilden eine dauerhafte Saatbank. Nach Bodenstörungen oder offenen Bodenstellen erscheinen daher oft plötzlich zahlreiche Jungpflanzen.

Goldmohn-Samen keimen bevorzugt bei moderaten Temperaturen um 13–18 °C. Starke Hitze kann die Keimung deutlich reduzieren. Eine etwas tiefere Aussaat kann bei älteren oder ruhenden Samen die Keimung verbessern, da Licht die Keimruhe teilweise aufrechterhält.

In seiner Heimat Kalifornien wurde Goldmohn von indigenen Gruppen vielseitig genutzt. Während Kraut, Wurzeln und Blüten bekannter sind, ist auch eine ethnobotanische Verwendung der Samenkapseln dokumentiert. Diese historischen Anwendungen spielen im modernen Garten jedoch vor allem eine kulturgeschichtliche Rolle.

Durch seine Anpassung an trockene, sonnige Standorte gilt der Kalifornische Goldmohn heute als zukunftsfähige Pflanze für klimaangepasste Gärten. In sehr günstigen Lagen kann er sich stark aussäen, lässt sich im Garten aber gut kontrollieren.

Weiterführende Informationen

Wenn Du tiefer in die Besonderheiten des Kalifornischen Goldmohns eintauchen möchtest, findest Du in unserem ausführlichen Pflanzenportrait weitere Hintergründe zu Herkunft, Eigenschaften und seiner Rolle als zukunftsfähige Gartenpflanze.

Kalifornischer Goldmohn – eine leuchtende Zukunftspflanze für unsere Gärten