Ackergauchheil (Anagallis arvensis) Samen
- Schöne bodendeckende Wildpflanze die in der Antike und im Mittelalter dazu eingesetzt wurde 'Geistesschwäche' zu heilen.
- Inhalt: Ca. 500 Samen
- Samenfeste Sorte, Keimfähigkeit regelmäßig geprüft
Regulärer Preis:
CHF 3.50
Produktnummer: ANA01 GTIN: 4250601200521
Beschreibung
Der Ackergauchheil ist eine niedrig wachsende Pflanze mit sehr langlebigen, sternförmigen und roten Blüten aus der Familie der Primelgewächse. Sie blüht den ganzen Sommer über bis in den Herbst und siedelt sich gerne in Gemüsegärten in nährstoffreichen Böden an. Im antiken Griechenland glaubte man, damit Melancholie behandeln zu können. Auch im Mittelalter wurde die Pflanze dazu eingesetzt, um vermeintliche Geisteskrankheit zu heilen, was sich auch im Namen widerspiegelt - 'gauch' bedeutend im Mittelhochdeutschen 'verrückt'.
Eine Zubereitung des Krautes des roten Gauchheils als Tee ist in der Volksmedizin gut bekannt. Tatsächlich ist er aber nur zur äußerlichen Anwendung wirklich gut geeignet, denn er ist schwach giftig und seine Heilwirkung könnte von den Nebenwirkungen überschattet werden.
Wie viele andere Giftpflanzen kommt er daher bevorzugt in der Homöopathie zum Einsatz, wobei auch das Kraut durchaus seine Berechtigung hat: Als starker Sud auf der Haut angewendet erhöht es die Hautaktivität und kann richtig dosiert eitrige Wunden trocknen und zur Behandlung von Geschwüren und Warzen verwendet werden. Es eignet sich weiterhin gut zum Räuchern und war bereits im Mittelalter als reinigende und schützende Räucherung bekannt. Besonders in Räumen, in denen eine Bluttat geschehen war, wurde es verräuchert und sollte den Raum somit wieder feinstofflich reinigen.
Anagallis arvensis Saatgut, Inhalt: ca. 500 roter Ackergauchheil Samen
Eine Zubereitung des Krautes des roten Gauchheils als Tee ist in der Volksmedizin gut bekannt. Tatsächlich ist er aber nur zur äußerlichen Anwendung wirklich gut geeignet, denn er ist schwach giftig und seine Heilwirkung könnte von den Nebenwirkungen überschattet werden.
Wie viele andere Giftpflanzen kommt er daher bevorzugt in der Homöopathie zum Einsatz, wobei auch das Kraut durchaus seine Berechtigung hat: Als starker Sud auf der Haut angewendet erhöht es die Hautaktivität und kann richtig dosiert eitrige Wunden trocknen und zur Behandlung von Geschwüren und Warzen verwendet werden. Es eignet sich weiterhin gut zum Räuchern und war bereits im Mittelalter als reinigende und schützende Räucherung bekannt. Besonders in Räumen, in denen eine Bluttat geschehen war, wurde es verräuchert und sollte den Raum somit wieder feinstofflich reinigen.
Anagallis arvensis Saatgut, Inhalt: ca. 500 roter Ackergauchheil Samen
Pflanzensteckbrief
| Lebenszyklus | Einjährig |
|---|---|
| Gattung | Primulaceae |
| Wuchshöhe | 15-30 cm |
| Blütenfarbe | Rot |
| Blütezeit | August, Juli, Juni, Mai, Oktober, September |
Anbauhinweise
| Aussaatzeit Freiland | April, März |
|---|---|
| Aussaattiefe | 0.5 cm |
| Keimtemperatur | 15-20°C |
| Keimdauer | 1-2 Wochen |
| Sonnenlicht | Volle Sonne |
| Pflanzabstand | 30 cm |
| Reihenabstand | 30 cm |
Aussaat und Pflege
Einjährige Pflanze. Aussaat von März bis April direkt ins Freiland. Liebt viel Sonne und nährstoffreiche, kalkhaltige Böden.
Sät sich nach einer Saison sehr bereitwillig selbst aus.
Sät sich nach einer Saison sehr bereitwillig selbst aus.
Weitere Namen
Botanischer Name: Anagallis arvensis, A. indica, A. verticillata
Deutsch: Roter Gauchheil, Nebelpflanze, Weinbergsstern, Wetterkraut, Neunerle, Regenblume
Bewertungen
Anmelden
Noch keine Bewertungen. Schreibst du die erste?